Biwak in Lauenburg – 19. bis 22.07.2018

Im März dieses Jahres fuhren Dirk und Andreas als Vorhut nach Lauenburg, um die Absprachen mit dem Verein zu treffen und die Angelmöglichkeiten auszukundschaften. Sie konnten schnell feststellen, dass die Wahl, das diesjährige Biwak in Lauenburg stattfinden zu lassen, genau richtig war. Die Gastfreundschaft war wirklich bemerkenswert.

Während der weiteren Planung kamen als Betreuer Colin, Matze und Thorsten dazu, die sich extra Urlaub genommen hatten. Vielen Dank für euren tollen Einsatz!

Als bereits zwei Tage vor der Abfahrt das Gepäck der 18 Teilnehmer bei Andreas angeliefert wurde, sah es für Außenstehende wohl so aus, als ob eine Völkerwanderung bevorstehen würde. Am Donnerstagmorgen ging es bei allerbestem Sommerwetter mit einem ganzen Konvoi an Fahrzeugen mit Anhängern los.

Auf dem Gelände des Lauenburger Angelvereins, auf dem auch Küche und sanitäre Anlagen vorhanden sind, wurden schnell die Zelte aufgebaut. Nach einem kurzen Mittagessen konnte sich jeder aussuchen, ob es an der Hitzler Werft in der Elbe zum Feedern oder auf Raubfisch in die Elbwiesen gehen sollte. Zum Abendessen trafen sich (fast) alle wieder auf dem Biwakgelände, um dann wieder zu den Angelplätzen zurückzukehren. Die letzten Angler wurden weit nach Mitternacht abgeholt und gönnten sich ein paar Stunden Schlaf.

Übrigens gesellte sich spontan ein Lauenburger Jugendlicher zu uns, der sofort voll in die Gruppe integriert wurde.

Am Freitagmorgen weckte die Tröte von Andreas alle um 8.00 Uhr zum Frühstück, damit der Tag ausgenutzt werden konnte. Schnell wurden die Angelsachen wieder ein die Fahrzeuge verpackt und es ging wieder an die Elbe. Die „Großen“ entdeckten für sich eine Sandbank, auf der sie sich einrichteten. Einige nutzten die kleine Badestelle an der Elbe für eine erfrischende Abkühlung, denn die Sonne brannte uns allen ganz schön auf den Pelz. Auch an diesem Tag hielten einige bis in die Nacht am Wasser aus, so dass die Betreuer mit dem Fahrdienst reichlich beschäftigt waren.

Der Samstag startete nach der Tröte mit dem Abbau des Biwaks, weil wir an die vereinseigene Kieskuhle umziehen mussten (auf dem Vereinsgelände sollte an diesem Abend ein Konzert stattfinden), was sich als absolutes Highlight herausstellte.

An der Kuhle gab es keinen Strom und „nur“ ein Dixie-Klo. Um 11.00 Uhr angekommen, nahmen alle zügig ihre Angelplätze rund um das Gewässer in Beschlag. Das Wetter war weiterhin hochsommerlich, so dass ALLE auf den Aufbau ihrer Zelte verzichtet haben – und die Nacht unter freiem Himmel verbrachten – wach, dösend auf dem Angelstuhl oder schlafend auf der Erde! Zwischendurch beschallte Dirk die Kieskuhle mit „anspruchsvoller Ballermann-Musik“.

Morgens trafen sich alle am Betreuerplatz zum Frühstück. Bis zur pünktlichen Abfahrt um 11.45 Uhr wurde noch ein bisschen weiterangelt. Wieder klappte das Packen wie am Schnürchen, so dass wir nach einem kurzen Zwischenstopp am Vereinsheim der Lauenburger – wir mussten die eingefrorenen Fänge der Vortage abholen – zum Abschlussessen in einem Dönerladen eintrafen. Das Essen wurde uns von Holger Meincke bzw. den Erwachsenen des MSFV spendiert – Danke.

Der Biwakpokal wurde auch noch verliehen. Vorgegeben war: Karpfen schlug Aal,     Forelle schlug Aal und Karpfen.

Kevin darf sich jetzt den Pokal für seinen schönen 68er Karpfen bis zum nächsten Biwak ins Regal stellen. Petri!

Über die Zeit konnten sich die Fänge sehen lassen. Eigentlich hat jeder etwas erbeuten können. Hecht, Aal, Barsch, Karpfen, Grundeln und schleimige Brassen waren mit von der Partie.

Auf der Rückfahrt schliefen dann ALLE, bis auf die Fahrer natürlich.

Zusammenfassend wird von Seiten der Jugendwarte folgendes festgestellt:

Schlafen wird überbewertet.                                                                                         Duschen wird überbewertet.                                                                                               Zelt wird überbewertet.                                                                                                       Viele Regeln aufstellen wird überbewertet.

Unsere Jugendgruppe organisiert sich sehr selbstständig, ist hilfsbereit,           rücksichtsvoll und entspannt (das ist ernst gemeint).

In unserer Jugendgruppe findet jeder seinen Platz – auch Einhörner,                             Fake-Einhörner und Anti-Einhörner, besonders unter den Betreuern.

Es war ein perfektes Wochenende!

PS: Die Planungen für das Biwak 2019 laufen!

 

Zweites Königsangeln an der Außenmiele, 10.06.2018

Uns kann ja (fast) nichts abhalten. Wochenlang kein Tropfen Regen und Hitze und beim zweiten Königsangeln Unterbrechung wegen Gewitter und andauernd Regenschauer…

14 Angler trafen sich zur Königswertung und zur erneuten Jagd auf unseren schönen Glaspokal für den größten Raubfisch. Man will es ja nicht mehr erwähnen, aber der Pokal bleibt weiter bei Andreas. Er stellt ihn wieder ins Regal…

Die Platzierungen:

Platz 1: Benni (12.400g)    –     Platz 2: Dennis (1.260g)     –     Platz 3: Steffen (680g)

Platz 4: Robert (280g)     –     Platz 5: Moritz M. (10g)     –     Fangewicht gesamt: 14.630g

Eine Frage stellt sich zur Zeit: Kann Benni jetzt schon über das Wasser gehen und sich die Fische greifen?

Übrigens haben wir festgestellt, dass in der Außenmiele viele Horngarnelen und Quallen sind. Das spricht für einen hohen Salzgehalt und viel Futterangebot für die Brassen.

Nachdem wir die Gewitterphase im Auto verbracht haben, ereigneten sich folgende dramatische Ereignisse:

10.01 Uhr whats app Nachricht von Axel an Andreas: Bild eines Entenkükens und Text: Der ist mir zugelaufen, war unter meiner Angeltasche und allein. Wahrscheinlich von seiner Mutter ausgestoßen. Watt soll ich damit machen?????????????? Der kommt immer, wenn ich ihn zurücksetze wieder zu mir.

10.02 Uhr: Sprachmitteilung von Andreas an Axel: Die Fische fahren wir  ja zur Wildtierhilfe nach Fiel. Dann nehmen wir das Küken mit.

10.17 Uhr whats app Nachricht von Axel an Andreas:Bild des Kükens in Seitenlage und Text: Ist sowieso grad gestorben. Soll ich trotzdem mitnehmen?

Entscheidung Axel: Das Küken wurde angemessen beerdigt:

Gemeinschaftsangeln Delve 26.05.2018

Mit drei Mannschaften sind wir der Einladung aus Delve an die Eider gefolgt. Insgesamt traten 39 jugendliche Angler in 13 Mannschaften an. Wir waren mit 3 Mannschaften vertreten. Die Angelstrecke war in drei Sektoren eingeteilt.

Wir konnten uns so platzieren:
1. Mannschaft: Platz 6
2. Mannschaft: Platz 8
3. Mannschaft: Platz 11

Zum Thema „fressen und gefressen werden“ haben wir dank Emily folgendes gelernt:    Ein kleiner Kaulbarsch biss auf eine Made, plötzlich schoss ein Fisch aus den Seerosen und schnappte sich den Kauli. Der 17cm Barsch zählte 5-fach, den Kauli trug sie auch noch zur Waage. Emiliy wurde dadurch im Sektor 5., einen Brassen fing sie auch noch!  … und die Moral von der Geschicht`: Wer zu gierig ist, verliert, und ein anderer gewinnt dadurch.

Jeder Angler erhielt bei der Siegerehrung einen Sachpreis. Eindeutig haben wir dort den ersten Platz in Sachen Höflichkeit verdient.

 

Aupokal in Meldorf – 29.04.2018

Jedes Jahr findet in Meldorf der Aupokal statt – eine richtig große Veranstaltung für Erwachsene, bei dem die Angler sogar aus Niedersachsen anreisen. In diesem Jahr nahmen 24 Mannschaften mit je 5 Anglern und 24 Einzelangler teil. Wir waren als einzige Jugendgruppe eingeladen und konnten 3 Mannschaften stellen.

Die Angelstrecke verlief vom Surfersee bis zur Bullenstation hinter MöbelRommel und war in 5 Sektoren eingeteilt.

Es war schon eine ziemliche Herausforderung, gegen die erwachsenen Cracks im Feedern anzutreten, denn viele von uns sind ja erst seit gut einem Jahr überhaupt dabei. Wir können richtig stolz auf uns sein, denn die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen:

Yannik Marohn erhielt als bester Jugendlicher und Platz 5 in seinem Sektor einen Pokal und eine Tasche.

Axel Knüfermann und Benni Meier erzielten in ihren jeweiligen Sektoren Platz 6 und suchten sich jeweils eine Tasche aus.

Moritz Janßen wurde in seinem Sektor Siebter und ergatterte eine Angelrolle.

Unsere Mannschaften platzierten sich insgesamt so:

1. Mannschaft:   6. Platz

2. Mannschaft: 16. Platz

3. Mannschaft: 22. Platz

Wir bekamen viel positive Rückmeldung von den Teilnehmern, die unsere gute Stimmung und faires Verhalten untereinander bemerkt haben. Weiter so!

Erstes Kreisverbandsangeln in Henstedt – 05.05.2018

Das Kreisverbandsangeln ist jedes Jahr der größte Vergleich für Jugendgruppen auf Kreisebene, immer mit zwei Veranstaltungen.

Das erste Angeln ist immer in Hennstedt. Dieses Jahr traten 38 Jugendliche aus 5 verschiedenen Vereinen an und bildeten 12 Mannschaften + 2 Einzelangler (von uns).

Die Fänge waren insgesamt durchwachsen. Unsere beiden Mannschaften haben wirklich alles gegeben und hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß.

Am Ende belegte die erste Mannschaft Platz 4, das ist eine pima Platzierung. Die zweite Mannschaft Platz 12, da ist für das nächste Mal Luft nach oben. Der ASV Hennstedt konnte an seinem Hausgewässer wieder die vorderen Plätze belegen.

Benni Meier wilderte im A-Sektor und hat es den Hennstedtern wirklich schwer gemacht. Er wurde Zweiter!!!!!

Eric Kindel und Yannik Marohn saßen beide im B-Sektor. Sie konnten dort Platz vier und fünf belegen.

Es ist geplant, im nächsten Jahr das erste Kreisverbandsangeln an ein anderes Gewässer zu verlegen. Dann werden die Karten neu gemischt.

Übungsangeln in Hennstedt – 15.04.2018

Zur Vorbereitung auf das erste Kreisverbandsangeln hatten wir die Möglichkeit, zusammen mit den Hennstedtern an der Eider zu trainieren. 13 Jugendliche nutzen diese Möglichkeit.

Zur Unterstützung waren wir insgesamt 5 Erwachsene, die sowohl den Mannschafts- als auch den Einzelanglern mit nützlichen Tipps zur Seite standen. Außerdem war unser Tobi mit von der Patrie, obwohl er verletzungsbedingt nicht selber angeln konnte – super!

In den vier Stunden Angelzeit war die Ausbeute an Fängen zwar mäßig, aber das Üben hat sich gelohnt.

Das Kreisverbandangeln kann kommen…

P.S.: „Oh oh oh, mein Rutenteil ist versenkt!“, B. M. aus F.

Ostermontag 2018 – Surfsee

Da unser erstes Königsangeln wegen des Winterwetters abgesagt werden musste, erhielten alle, die dabei gewesen wären die Chance, erste Wertungspunkte zu sammeln. Wir entschieden uns für den Surfsee, weil wir dort in der relativ kleinen Gruppe eng zusammen angeln konnten.

Drei von uns hatten über den Winter ihr Taschengeld gespart und konnten endlich ihre angeschafften Sitzkiepen ausprobieren. Gefangen haben wir in vier Stunden nichts. Steffen und Tobi haben je eine  Fisch verloren – ärgerlich. Alle anderen Fische waren  nicht beißfreudig, vielleicht waren die in den Osterferien irgendwo, wo es wärmer ist…

Unser erster Vorsitzender Holger stattete uns morgens einen Besuch ab. Am Ende gab es für alle Bratwurst.

Winterwetter – 18.03.2018

Zum Eisangeln war die Eisschicht auf der Miele leider nicht dick genug, darum blieben wir lieber im Warmen…, aber totzdem ein Lob an alle, die sich angemeldet hatten…

Nur die Harten kommen in´n Garten. Die Wertung wird nachgeholt.

Silvester auf Raubfisch – 31.12.2017

Am 31.12.2017 schlossen wir uns den Erwachsenen zum traditionellen Raubfischangeln an. Neben den 10 Erwachsenen, waren wir mir 24 Anglern aus der Jugendgruppe an einem viel zu milden Wintertag gut vertreten.

Wir hatten mehrere Betreuer dabei, so konnten wir auch den Jüngeren und Unerfahrenen mit Tipps und Hilfe zur Seite stehen.

Dirk, unser zweiter Jugendwart, spendierte für die Erwachsenen Glühwein und Kinderpunsch für die Jugendlichen.

Alle hatten viel Spaß und haben super gekämpft. Trotzdem mussten wir am Ende feststellen, dass es zu Silvester keinen Fisch auf dem Tisch geben würde.

Alle – auch die Erwachsenen – blieben ohne Fang. Also war klar, das Wetter war schuld, dass die Räuber einfach nicht hungrig genug waren.

Übrigens: Unseren neuen Wanderpokal für den größten Raubfisch des Jahres, der Silvester zum ersten Mal vergeben werden sollte, lassen wir noch ein bisschen im Schrank und holen den Wettkampf nach, wenn es hoffentlich doch noch richtig kalt werden sollte.

Jahresausklang 2017

Nach einem ziemlich ereignisreichen Jahr 2017 trafen wir uns am 03.12.2017 im Anglerheim am Alten Meldorfer Hafen, um unsere Jahreshauptversammlung abzuhalten und gemütlich das Angeljahr ausklingen zu lassen. Der Raum war richtig gut gefüllt. 34 jugendliche Angler folgten der Einladung. Mindestens genauso viele Eltern, Vorstandsmitglieder der Erwachsenen und einige Ehrenmitglieder waren auch dabei.

Am Anfang bat der Vorsitzende der Erwachsenen Holger Meincke um ein kurzes Gedenken an den Ehrenvorsitzenden Ekke Ulrich, der Ende November verstorben ist. Auch das gehört dazu. Ekke war der Jugendgruppe sehr zugewandt und hat sich über Andreas immer über die neuesten Entwicklungen erkundigt. Statt einer Traueranzeige in der Zeitung hat seine Frau den Vorstand um eine Spende für die Jugendgruppe gebeten. Wir werden das Geld gut verwenden.

Petri Ekke.

Andreas eröffnete die Versammlung mit einem Rückblick auf das Jahr. Zur Zeit hat die Jugendgruppe 62 Mitglieder, in diesem Jahr hatten wir 25 Zugänge. Die Veranstaltungen sind super gelaufen. Die Arbeit hat sich gelohnt und den Jugendwarten und freiwilligen Betreuern viel Spaß gemacht.

Die drei Platzierten des Auswertung der Königsangeln wurden geehrt und erhielten ihre Pokale und Preise. Es sind:

Anglerkönig: Yannik M.

2. Platz: Tobi L.

3. Platz: Axel K.

 

Den Terminplan für das Jahr 2018 hat bereits jeder mit der Einladung erhalten. Als besonderes Highlight ist ein 5-tägiges Biwak – höchstwahrscheinlich nach Lauenburg an der Elbe – geplant.

In diesem Jahr stand die Wahl des zweiten Jugendwartes an. Der bisherige Jugendwart Sascha Stuck und der von den Mitgliedern vorgeschlagene Dirk Reese standen zur Wahl. Dirk konnte die Wahl knapp für sich entscheiden. Vielen Dank an Sascha für die geleistete Arbeit, auch er hat dazu beigetragen, dass die Jugendgruppe so stark geworden ist.

Unser Urgestein der Jugendgruppe, der Kassenwart Jürgen Hinz, wurde wiedergewählt.

Till Tiessen wechselt nach seinem 18. Geburtstag in die Erwachsenengruppe. Wir hoffen aber, dass er noch manchmal bei uns vorbeischaut.

Dank unserer stabilen Kassenlage konnten wir es ermöglichen, dass sich jeder Jugendlicheeinen schönen Preis aussuchen konnte. Dirk hat bei Harm im Marx-Fachmarkt in Schafstedt gut eingekauft.

Nach dem offiziellen Teil konnten alle die große Kuchenauswahl genießen, die durch die Eltern (wahrscheinlich die Mütter) gespendet wurde. Außerdem hatten wir einen „heißen Draht“ aufgebaut, bei dem man auch noch Preise gewinnen konnte. Die „komische“ Musik kam aus der mitgebrachten Box, so dass alle noch länger blieben.

Alles in allem: DANKE für das Jahr 2017  –  lasst uns 2018 so weitermachen!